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Zahnarztpraxis Aneliya und Norbert Schulz | Nürnberg-Altenfurt

"Wir haben viel Wert darauf gelegt, schon vor der Gründung viel CEREC-Erfahrung zu sammeln."

Aneliya und Norbert Schulz:
"Wir haben uns am 1. Juli 2013 in Nürnberg-Altenfurt mit einer Praxisübernahme selbstständig gemacht und uns war von Anfang an klar, dass wir unser gesamtes Praxiskonzept rund um CEREC aufbauen wollen."

  • Innovation meets Classic

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    Empfangsbereich

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    Wartebereich

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    Beispiel Behandlung 1

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    Beispiel Behandlung 2

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    Aneliya und Norbert Schulz

     

     

Interview mit Aneliya und Norbert Schulz

In Altenfurt, circa acht Kilometer von Nürnberg entfernt, fanden Aneliya und Norbert Schulz ihr Glück. „Wir haben uns die Praxis angeschaut und wussten sofort ‚Die soll es sein‘. Entscheidend bei der Auswahl waren auch die Patienten, denn jeder Zahnarzt hat ‚seine‘ Patienten. Daher war es uns wichtig, zu wissen, wer ein- und ausgeht. Die Chemie muss schließlich auf beiden Seiten stimmen“, sagt Aneliya Schulz. Bei der Wahl der Praxis hatte sich Ehepaar Schulz bewusst für eine Übernahme entschieden. Grund waren unter anderem die enorm hohen Mietpreise der Objekte in Nürnberg, aber auch die immer noch spürbaren Auswirkungen der Bankenkrise. Da stellt sich für jeden die Frage, wie man sein Geld am besten investiert. Norbert Schulz erklärt: „Es lag nahe, in unsere eigene Praxis  zu investieren, da wir über das notwendige Know-how verfügen, eine Praxis zu führen.“ Anfang April erhielten beide dann ein konkretes Angebot für die Praxis in Altenfurt. „Wir hatten nur eine Woche Zeit, uns zu entscheiden. Das ist natürlich nicht viel, wenn man bedenkt, dass man doch eine sehr hohe Investition tätigt. Letzten Endes haben wir uns dann für die Praxis entschieden“, sagt Aneliya Schulz. Danach ging alles sehr schnell: Die Übergabe der Praxis fand am 15. Juni 2013 statt, und zeitgleich sollte dann auch schon der Umbau starten. In nur zwei Wochen wurde die Praxis renoviert und mit neuen Geräten und neuer Dekoration ausgestattet.

Bei der Planung verließ sich das Zahnärzte-Paar unter anderem auf die Fachkompetenz von Henry Schein und deren Partner: Angefangen mit der Demontage alter Gerätschaften, dem Verlegen von Anschlüssen bis hin zur umfassenden Beratung, Planung und Neuinstallation der Geräte, alles musste perfekt geplant und durchdacht sein. Um eine bestmögliche Raumnutzung zu ermöglichen, musste der Praxisgrundriss optimiert werden. So wurde der Platz für ein drittes Behandlungszimmer, ein Labor und einen neuen Sterilisationsraum geschaffen. Dies wurde durch die Verkleinerung von zwei großen Behandlungszimmern möglich. Allerdings wurde nicht die komplette Praxis umgekrempelt, sondern an der einen oder anderen Stelle lediglich ein wenig „Auffrischungsarbeit“ vorgenommen. Den Flur und die Rezeption schmücken jetzt moderne Designerlampen, der alte Boden wurde rausgerissen und durch einen neuen ersetzt. „Im Vergleich zu einer kompletten Neusanierung haben wir hier mit verhältnismäßig wenig Aufwand einen riesen Unterschied geschaffen“, freut sich Norbert Schulz. Henry Schein ist Norbert Schulz bereits seit seinem Studium an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen ein Begriff. „Ich war ungefähr im neunten Semester, als das Unternehmen damals mit der Eröffnung des Uni-Shop eine günstige Einkaufsmöglichkeit für uns Studenten bot. Der Verkäufer im Shop war sehr zuvorkommend, hat kompetent beraten und die Produkte wurden zu einem fairen und günstigen Preis verkauft – das war damals noch keine Selbstverständlichkeit. Wenn man während des Studiums so unterstützt wird, bleibt das natürlich im Gedächtnis“, erinnert er sich gern zurück.

Knapp 120 Quadratmeter umfasst das Objekt des Ehepaars, die bei der technischen Ausstattung großen Wert darauf gelegt haben, auf später aufrüstbare Produkte sowie zukunftsfähiges und wirtschaftlich sinnvolles Equipment zu setzen. Neben einem Klassiker wie dem M190 zieren weitere neue Systeme, wie ein CEREC, ein XG 3D Ready, ARC-Laser und zwei C5+ Turn, die neuen Praxisräume. Da Aneliya Schulz Linkshänderin ist, war dies ebenfalls ein nicht zu vernachlässigender Faktor bei der Auswahl der Gerätschaften. So kann die C5+ Turn vollständig von beiden Seiten genutzt werden.

Optisch stand gleich zu Anfang fest, dass ein Teil des bereits existierenden 80er-Jahre-Flairs nicht verloren gehen sollte. Ein besonderes Highlight sind zum Beispiel die alten Sitzschalen im Wartezimmer, die man so heutzutage kaum noch findet. Die neu aufgezogenen, senffarbenen Polsterauflagen bieten einen frischen Kontrast zu den weißen, modernen Wänden. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, einige Elemente der alten Praxis zu übernehmen“, erklärt Aneliya Schulz die Renovierungsarbeiten. „Unser Vorgänger hat schon zu seiner Zeit sehr großen Wert auf Qualität und Verarbeitung gelegt. Wir haben dies mit gleichbleibend hochwertiger Ausstattung perfekt ergänzt und kombiniert“, so Aneliya Schulz.

Zur hochwertigen Ausstattung der jungen Praxis gehört unter anderem auch ein CEREC, ein Inbegriff für Innovation und technologischem Fortschritt. Aufgrund der hohen Dynamik, speziell in der digitalen Prothetik, gehören Aufnahme- und Fräsgeräte oft schon zur Standardausstattung einer Zahnarztpraxis. Das Ehepaar Schulz arbeitet seit knapp fünf Jahren mit CEREC-Geräten. Eine Praxis ohne Chairside-Systeme wäre für beide deshalb nicht vorstellbar gewesen und war von Anfang an fest eingeplant. Für beide besonders wichtig ist die einfache Handhabung, das flexible Arbeiten und der Service, den die CAD/CAM-Technologie bietet. „Für uns ist CEREC die Zukunft. Nein, eigentlich ist es die Gegenwart, denn wir arbeiten beide schon länger damit. Es ist eines der Zentren unseres Behandelns“, sagt Norbert Schulz.

CEREC über Henry Schein zu kaufen, lag für das Ehepaar ebenfalls auf der Hand. Nicht nur die langjährige Zusammenarbeit mit dem kompetenten Henry Schein Außendienst, auch der dem Ehepaar bereits bekannte Techniker sowie der CEREC-Spezialist waren ausschlaggebend für die Wahl des Depots. „Die Einweisung in das Gerät verlief dank des Henry Schein CEREC-Spezialisten wirklich sehr gut. Wir bekamen keine typische 08/15, sondern eine auf unser Vorwissen zugeschnittene Einweisung“, lobt das Paar.

Das Zahnärzte-Paar hat sich vor über zehn Jahren an der Universität in Erlangen kennen- und lieben gelernt. Bereits am Anfang stand fest, dass sie zusammen eine Praxis in der Region aufmachen wollen. Als Patentrezept für eine erfolgreiche Praxisübernahme finden beide es nicht nur wichtig, technologisch auf dem neuesten Stand zu sein. Genauso wichtig war ihnen auch die Beibehaltung der familiären Atmosphäre in ihrer Praxis. So wurde das Team übernommen und durch zwei neue Mitarbeiterinnen ergänzt. Viele der Patienten kommen schon seit über 30 Jahren in die Praxis, und Ehepaar Schulz hofft, dass dies auch die nächsten 30 Jahre so bleibt.

Erstveröffentlichung: ZWP Spezial 09/13, S. 26-27, Oemus Media AG, Leipzig