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Und plötzlich ist man Chef!

Praxisgründer Bernd Stolz

Jedes Unternehmen ist so stark wie das Team! Diese Weisheit gilt auch für die Zahnarztpraxis und das Dentallabor. Die Personalplanung ist Bestandteil der Gründungsphase, so wie Finanzierung und Standortanalyse. Mitarbeiter finden und binden!

Es gilt, gezielt zu überlegen, welches Personal mit welcher Qualifikation am Anfang wirklich nötig ist. Hinweis: Das Personalbudget ist ein hoher Kostenfaktor und liegt in einer Zahnarztpraxis durchschnittlich bei 37,1 %. Damit ist Personal der größte Kostenblock in der Praxis. Auch im Dentallabor sind die Personalkosten eine sensible betriebswirtschaftliche Größe. Direkt zurechenbare Personalkosten (Produktivkräfte) entsprechen im Dentallabor lt. eines Betriebsvergleichs von Weidhühner & Partner12 aus dem Jahr 2014 zirka 28,7 %. Dazu summieren sich die Personalkosten für Verwaltung und Vertrieb (Boten) mit 14,7 %. Randnotiz: An diesem Betriebsvergleich haben sich 500 gewerbliche Dentallabore beteiligt. Eine konkrete Statistik, die alle gewerblichen Dentallabore Deutschlands einschließt, ist der Autorin des Artikels nicht bekannt. Arbeitgeber sind an Pflichten und Gesetzesschriften gebunden: Tarifverträge, Bürgerliches Gesetzbuch, Mutterschutz-, Arbeitszeit-, Jugendschutz-, Kündigungsschutzgesetz etc. Die Auflistung zu arbeitsrechtlichen Vorschriften findet sich in einer aktuellen Broschüre der BZÄK.

Tipp von Dr. Christine Rech

Talentschuppen

Teamgeist, Kreativität und Eigenverantwortung, dazu hohe Kompetenz, motiviert, freundlich, entgegenkommend … die Liste der Eigenschaften des Wunschpersonals könnte endlos fortgeführt werden. Wenn da nicht die aktuelle Situation am Arbeitsmarkt wäre. Fachkräftemangel! Qualifiziertes Personal ist knapp. Wo findet man Angestellte, die fachlich und persönlich zu einem passen? Der Markt ist klein. Neben den verschiedenen Plattformen im Internet oder bei der Bundesagentur für Arbeit gewinnen Empfehlungsmarketing und Netzwerke an Bedeutung. Zudem gibt es Personalvermittlungen. Auch Anzeigen in Zeitungen sind nach wie vor beliebt. Zusätzlich sind die neuen Medien zu bedienen. Nachwuchsförderung und -planung sind wichtige Instrumente, um den Erfolg des Unternehmens nachhaltig zu sichern. Daher sollten Zahnarzt oder Zahntechniker frühzeitig beginnen, sich über eine positive Außendarstellung und engagiertes Eigenmarketing als Arbeitgeber zu empfehlen. Hinweis: Das Recruiting von Fachkräften beschäftigt über die Gründungsphase hinaus. Daher könnte man z. B. darüber nachdenken, auf der Praxis- oder Labor-Website einen Bereich „Jobs“ einzurichten und sich so über längere Zeit einen Namen bei potenziellen Arbeitnehmern zu machen.

Morgen selbstständig und übermorgen reich

Wöchentliche Arbeitszeit eines selbstständigen Zahnarztes

Als Zahnarzt verdienst du ja so richtig viel Geld!“ Hartnäckiger Mythos oder strahlende Realität? Aus dem KZBV- Jahrbuch 2016 geht hervor, dass ein Zahnarzt, heruntergerechnet auf die 13 Monatsgehälter eines Arbeitnehmers, ein verfügbares monatliches Einkommen von etwa 6.400 Euro (Bundesdurchschnitt) hat. Die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit liegt bei 46,7 Stunden und ist damit höher als im Bevölkerungsschnitt. Konkrete und repräsentative Zahlen zum durchschnittlichen Einkommen von Laborinhabern sind der Autorin nicht bekannt. Es gibt zwar Betriebsvergleiche, die vom VDZI (Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen) vorgenommen werden. Allerdings sind hier nur Innungsmitglieder erfasst, die wiederum ihre Angaben freiwillig machen.

Wie viele Stunden stehen der Behandlung zur Verfügung

Wie werden Preise kalkuliert? Rechnerisch! Von den durchschnittlich 46,7 Wochenstunden stehen 34,4 Stunden der Behandlung zur Verfügung. Der Rest verteilt sich auf Verwaltung, Fortbildung, Organisation. Um einen realistischen Stundensatz zu berechnen, sollte die effektive Arbeitszeit auf ein Jahr hochgerechnet werden (abzgl. Urlaub, Krankheit, Feiertage etc.). Am Ende steht die Frage: Wie viel muss das Unternehmen einbringen, um die laufenden Kosten und die privaten Ausgaben (Lebensunterhalt etc.) zu decken? Die KZBV hat errechnet: Insgesamt muss ein Zahnarzt durchschnittlich 263 Euro pro Behandlungsstunde an Honorarumsatz erzielen, um Betriebsausgaben und eigenes Einkommen zu erwirtschaften. Eine solche Kalkulation sollte auch für das Dentallabor erfolgen, wobei ebenfalls viele Rahmenbedingungen einzubeziehen sind.

Hoch lebe das Netzwerk!

Last, but not least: Ein starkes Netzwerk erleichtert den Schritt in die Selbstständigkeit erheblich. „Ich kenn da einen, der jemanden kennt, der …“ Ziel des Netzwerkens ist der Austausch von Informationen und Erfahrungswerten und/oder das Bilden von Partnerschaften. Innerhalb der Branche ist die gute Vernetzung unverzichtbar, sei es zum Fachhändler vor Ort oder zum Kollegen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit gewinnt in Zahnmedizin und Zahntechnik eine immer höhere Bedeutung. Erfahrungsaustausch – z. B. bei einer Fallplanung oder über gesetzliche Vorgaben – ist viel wert. Wichtiger Netzwerkpartner für den Zahnarzt ist außerdem der Zahntechniker und umgekehrt. Schon bevor die Praxis oder das Labor eröffnet wird, können sich Kooperationen anbahnen. Aber interessante Netzwerkpartner müssen nicht zwangsläufig aus der gleichen Branche kommen. Stichwort Vielfalt! Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen machen das Netzwerk bunt und bieten einen Mix an Meinungen und Hilfestellungen.

Fazit

Die Niederlassung mit eigenem Unternehmen ist attraktiv. Ein Grundstein für den Erfolg liegt im passenden Konzept und in der strukturierten Vorbereitung. Ob Praxis- oder Laborgründung – eine Start-up-Story beginnt mit der Idee. Der Weg bis zur Eröffnung kann von Experten begleitet werden, die diesen Schritt regelmäßig unterstützen. Die Bundeszahnärztekammer, der Bundesverband der zahnmedizinischen Alumni in Deutschland (BdZA) und der Bundesverband der Zahnmedizinstudenten in Deutschland (BdZM) haben eine Aktion ins Leben gerufen, um junge Zahnärztinnen und Zahnärzte auf dem Weg in die Freiberuflichkeit zu unterstützen (www.berufskunde2020.de). Zahntechniker, die die Selbstständigkeit anstreben, können sich mit ihren Fragen z. B. an die regionale Handwerkskammer oder die Zahntechniker-Innung vor Ort wenden. Aber auch Plattformen wie dent.talents. können Zahnärzten, Meisterschülern und/oder angehenden Laborinhabern bei der Existenzgründung wertvolle Begleitung bieten.

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