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Die Kleinen ganz groß …

07.06.2018 | Studentisches

Kinder behandeln ein Kuscheltier-Krokodil it einer Zahnmedizinstudentin

Wenn dem Hasen mit Knete ein Loch im Zahn gefüllt wird oder Teddyzähne mit Puster, Spiegel und Sauger behandelt werden, dann ist die Teddyzahnklinik eröffnet. Über 600 Kinder brachten im November 2016 ihr Lieblingskuscheltier mit zum Uniklinikum Frankfurt. Die sonst so fleißigen Zahnmedizinstudenten des fünften Semesters legten an dem Tag ihre Bücher beiseite und schlüpften in die Rolle der Krokodocs. Sie unterstützten zahlreiche Kinder dabei, sich selbst als kleine Zahnärzte an ihren Kuscheltieren zu versuchen.

Die Teddyzahnklinik

Kinder arbeiten mit einem Gebiss

Bei 30 Kindergärten und rund 100 Krokodocs stellt sich die Frage, wie die Veranstaltung organisiert wird und inwiefern sich der ganze Aufwand lohnt, denn das Event basiert auf unentgeltlicher Basis von Freiwilligen. Michael Bialek betont: „Es geht uns hier nicht ums Geld oder darum, unser persönliches Ansehen zu steigern. Wir wollen, dass die Kinder die Angst vorm Zahnarzt verlieren und bei uns etwas lernen!“ Seine Wurzeln hat das Konzept 1999 in Skandinavien. Schon ein Jahr später wurde es in Deutschland übernommen. Im Uniklinikum Frankfurt fand das Event 2016 zum sechsten Mal statt. In einem kleinen Rundgang von 20 bis 30 Minuten Dauer laufen die Kindergartenkinder 6 Stationen ab, in denen sie zu kleinen Zahnmedizinern werden. Sie werden an jeder Station 1:1 betreut. Die Studenten als Krokodocs nehmen sich für jedes Kind Zeit. Bei der zweiten Station prüfen die Kinder spielerisch ihr Wissen und unterscheiden anhand von Bilderkärtchen, welche Lebensmittel ungesund oder gesund sind. Im Anschluss geht es zur Röntgenstation. Das selbstgebaute „Röntgengerät“ – eigentlich eine einfach Box – röntgt das Gebiss des kuscheligen Patienten.

Infokasten Michael Bialek

 

 

Die „Röntgenstrahlen“ der Taschenlampe zeigen zunächst die Silhouette des Tieres und anschließend sieht das Kind ein Röntgenbild von dem Gebiss seines Tieres. Die Krokodocs haben dafür im Vorfeld Röntgenbilder von sämtlichen Tiergebissen gesammelt. So bekommt zum Beispiel der Teddybesitzer als Röntgenresultat ein Bild von einem Bärengebiss gezeigt. Weiter geht es zur nächsten Station, bei der die Spielfertigkeiten von Kind und Krokodoc auf die Probe gestellt werden. Bei dem Spiel „Krokodoc“ werden die Zähne eines Krokodils abwechselnd nach unten gedrückt. Verlierer ist derjenige, bei dem das Krokodil zuschnappt. Die fünfte Station ist die Berg-und-Tal-Bahn: Die Kinder dürfen auf einem Behandlungsstuhl Platz nehmen und sich von einem Krokodoc in sämtliche Sitz- und Liegepositionen fahren lassen. Damit es den Tag in positiver Erinnerung behält, erhält jedes Kind an der letzten Station eine eigens unterschriebene Urkunde und ein kleines Geschenk.

Von Talent zu Talent

Die Kindergärten melden sich vorab bei der Teddyzahnklinik an. Die Organisatoren teilen alle Kindergärten in einen Terminplan ein. Doch jeder kann sich vorstellen, wie eine Anreise mit einer großen Rasselbande aussieht. Da kann es schon mal zu Verzögerungen kommen. Bei verspäteter Ankunft muss dann alles schnell gehen und mit einem guten Team umorganisiert werden, damit alles reibungslos verläuft. Durch das Flair der Umgebung bekommen die Kindergartenkinder ein neues Verständnis von guter Zahnhygiene und gesunder Ernährung. Am Ende des Tages hatten nicht nur die Kinder ein Strahlen im Gesicht, sondern auch die Krokodocs viel Spaß. Und das Projekt kommt auch bei den Kindergärten hervorragend an, denn jährlich steigen seine Besucherzahlen.

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