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Hilfseinsatz: der etwas andere Urlaub

19.09.2018 | Studentisches

Helferteam mit Kidnern vor einer Treppe

Zahnmedizinerinnen leisten Freiwilligenarbeit auf Madagaskar

Die Zahnmedizinerinnen Dr. Oxana Hilfer, Dr. Katja Pfeiffer, Leonie Fibbe, Marie-Luise Steinborn und Miriam Markfort brachen Ende Oktober 2016 zusammen in ein großes Abenteuer auf. Gefunden hatten sie sich über das Projekt „Planet Action – Helfende Hände e. V.“. Mit dem Wunsch, Menschen zu helfen, die nicht das Privileg einer zahnmedizinischen Vorsorge haben, reisten sie nach Madagaskar und erzählen uns nun von ihren Erfahrungen:

Studentin behandelt Kind und Planet Action Logo

"Mit jeder Menge Sach- und Geldspenden im Gepäck und nach einem langen Flug führte es uns nach Faratsiho. Dieser Ort gehört nicht zu den typischen Touristenstädten, sodass wir sofort auffielen wie bunte Hunde. Beeindruckt hat uns die Herzlichkeit, mit der wir empfangen wurden. Selbst die städtische Zahnärztin, bei der wir zunächst befürchteten, sie nehme uns die kostenlose Zahnbehandlung als „Konkurrenz“ übel, war sehr dankbar für unser Kommen. Über die örtliche Radiostation verbreiteten wir die Nachricht, dass wir in den nächsten vier Tagen unentgeltlich zahnmedizinische Behandlungen anbieten. Am nächsten Morgen warteten um 7 Uhr gleich die ersten 20 Patienten vor der Halle. Da es kein Licht und fließend Wasser gab, war Kreativität gefragt. Beispielsweise sterilisierten wir unsere Instrumente in einem Schnellkochtopf auf offener Flamme. Die zahnmedizinische Versorgung erschreckte uns teilweise, denn bei den meisten Patienten waren fast alle Zähne behandlungsbedürftig. Wir entwickelten ein System, mit dem wir den Behandlungsprozess beschleunigen konnten, und an manchen Tagen half uns sogar die städtische Zahnärztin. Innerhalb der vier Tage konnten wir somit etwa 100 Patienten behandeln.

Lachende Kinder mit einem großen Gebiss in der Hand

Bevor wir in die nächste Stadt aufbrachen, besuchten wir noch eine öffentliche Schule, in der wir Zahnbürsten und Zahnpasta verteilten und die Schüler über gesunde Zahnhygiene aufklärten. Anschließend setzten wir unsere Rundreise in Madagaskar fort. Unsere nächste Station war die Schule „La Maison d’Aïna“, an der wir den Jugendlichen hauptsächlich zahnerhaltende und prophylaktische Behandlungsmaßnahmen vermittelten. Nachdem wir damit fertig waren, konnten wir sogar noch ein paar Eltern und Angestellte behandeln. Zum Dank schenkte uns eine Frau zwei lebende Meerschweinchen. Wir waren zunächst ziemlich geschockt, aber gleichzeitig gerührt von ihrer dankbaren Geste. Unsere Dolmetscherin nahm die Tierchen freundlicherweise bei sich auf.

Kind beim Zähneputzen

Nach einer Woche Aufenthalt besuchten wir Soltec, die Ausbildungsstätte für benachteiligte Jugendliche in Ivato. Dort können Jugendliche aus armen Verhältnissen eine unentgeltliche Ausbildung in bestimmten Fachbereichen abschließen. Obwohl es eine kleine Arztpraxis gab, war der Behandlungsbedarf der Jugendlichen groß. Nachdem wir mit der Arbeit fertig waren, freute uns zu hören, dass Soltec die Organisation und Kosten von Weiterbehandlungen übernimmt. Nach drei Wochen Arbeitseinsatz bereisten wir noch die wunderschöne Insel und wurden von der Vielfalt an Flora und Fauna regelrecht verzaubert. Aber am meisten begeisterten uns die Menschen, die trotz teils erschreckender Armut so fröhlicher und offener Natur waren. Wir hoffen, dass wir diese Erfahrungen sobald wie möglich wieder machen können, und sind sehr dankbar, dass uns diese unglaubliche Reise ermöglicht wurde."

HSC-Logo

Die Zahnmedizinerinnen wurden bei ihrem Projekt von Henry Schein Cares in Form von Spenden unterstützt. Mehr Infos dazu auch hier:
www.henryschein-dental.de/hs-cares

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