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Auslandsfamulatur in Kambodscha

06.02.2017 | Studentisches

Moritz Walter über seine Freiwilligenarbeit als Zahnmediziner

Bevor man ins Berufsleben als Zahnarzt einsteigt, nochmal ein richtiges Abenteuer erleben? Das dachte sich auch der Student Moritz Walter aus Heidelberg und trat in seinen letzten Semesterferien für vier Wochen seine Freiwilligenarbeit in Kambodscha an. Er erzählt der dent.talents.-Redaktion von seiner spannenden Zeit in einem völlig fremden Land und seinen Erfahrungen, die er dort mit den einheimischen Patienten sammeln konnte.

Moritz Walter erzählt von seiner Auslandsfamulatur in Kambodscha. Zusätzlich gibt er ein paar hilfreiche Tipps! Das ganze Abenteuer gibt’s hier.

„Im November 2015 entschied ich mich dazu, meine letzten Semesterferien zu nutzen, um in ein kleines zahnmedizinisches Abenteuer aufzubrechen. Nach langer Internetrecherche und vielen Telefonaten stieß ich auf das Mini Molars Projekt in Kambodscha, das erst einige Monate zuvor ins Leben gerufen worden war. Mein Reiseziel für den März und April 2016 war somit beschlossen. Mit jeder Menge Behandlungsmaterial und sogar einem Röntgengerät im Gepäck trat ich gespannt meine Reise in ein völlig unbekanntes Land an. Nach zwei Wochen Erholung begann ich mit meiner vierwöchigen Freiwilligenarbeit in Phnom Penh. In einem verarmten Viertel behandelte ich sowohl Kinder als auch Erwachsene, die auf die Hilfe von Freiwilligen angewiesen sind. Bei jedem Patienten wurde zunächst eine Schmerzanamnese vorgenommen. Die folgenden Schritte wurden dann mit dem kambodschanischen Zahnarzt abgesprochen, der die Patienten aufklärte, bevor ich mit der Behandlung fortfuhr.

Wegen der Sprachbarriere, fehlender Materialien und mangelnder Hygiene war das jedoch nicht immer so einfach. Zum Glück lernte ich mit der Zeit einige wichtige Wörter auf Khmer, Kambodschas Landessprache. Da man an die Patienten leider nur schwer Termine vergeben konnte, kam es vor, dass die Praxis an manchen Tagen total überrannt wurde. Durch die Unterversorgung mit Prophylaxe und die mangelnde Zahnpflege kamen die meisten Patienten mit Schmerzen zu uns, weshalb es häufig zu spät war, um den betroffenen Zahn zu retten. An Tagen, an denen nichts los war, fuhren wir in eine NGO (Nichtregierungsorganisation), machten dort Werbung für unsere kostenlose Behandlung und verteilten Zahnputzartikel an alle. Trotz der Lebensumstände herrschte dort eine völlig harmonische und glückliche Atmosphäre. An meinem letzten Behandlungstag kam ein elfjähriger Junge mit Zahnschmerzen in die Praxis. Er hatte noch nie in seinem Leben seine Zähne geputzt. Nachdem ich die meisten, komplett schwarzen Milchzähne entfernt hatte, brachte ich ihm zunächst Zähneputzen bei. Durch die Begleitung von Einheimischen hatten wir Deutschen die Möglichkeit bekommen, mehr vom kambodschanischen Leben und Alltag mitzubekommen. Meine Reise nach Kambodscha war das Highlight meiner Studienzeit. Ich erfuhr viel Dankbarkeit und habe dort nicht nur Erfahrungen für den Beruf, sondern auch fürs Leben gesammelt.“

Henry Schein Cares

Moritz Walter absolvierte die Famulatur in dem zahnärztlichen Hilfsprojekt „Mini Molars Cambodia e. V.“ und wurde dabei mit einer Spende im Rahmen des Henry Schein Cares-Programms unterstützt.
Mehr Infos dazu auch hier: www.henryschein-dental.de/hs-cares

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