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Dr. Alexandra Macht

Praxisgründung im Gesundheitszentrum

Wenn es um die eigene Selbstständigkeit geht, können es die meisten Praxisgründer kaum abwarten. Doch die Planung der eigenen vier Wände kann zeitweise viel Durchhaltevermögen abverlangen. Frau Dr. Alexandra Macht, Praxisgründerin aus Ahaus, erzählt uns in ihrer Success Story wie sie aus ihrem persönlichen „Hamsterrad“ den Weg in die eigene Praxis gefunden hat.

  • Das persönliche Highlight von Dr. Macht in der Praxis: Der beleuchtete Empfang!

  • Der Wartebereich...

  • … lädt zum kurzen Verweilen in angenehmer Atmosphäre ein!

  • Die Behandlungszimmer geräumig...

  • ...und funktional.

  • Zeitlose Eleganz im Hygienebereich für die Patienten.

  • Ein Orthophos XG im Röntgenraum.

  • Die Sirona Sinius erleichtert die Hygieneprozesse mit pflegeleichten, glatten Oberflächen, einfach abnehmbaren Funktionsteilen und integrierten Sanieradapter (links im Bild sichtbar).

„Durch Hören-Sagen bin ich auf meine Praxisräume aufmerksam geworden. Das alte Kreishaus in Ahaus stand leer und ein Architekt hat sich dem Gebäude angenommen, es komplett saniert und zu einem Gesundheits- und Sozialzentrum umfunktioniert. In den Räumlichkeiten befinden sich neben Arztpraxen auch Gastronomieräume, ein Kindergarten sowie gewerbliche Büros. Bei der Besichtigung zusammen mit dem Architekten zeigten sich die Räume auf Grund der Umbauarbeiten eher trist und unspektakulär. Aber vor meinem geistigen Auge formten sich schon die Bilder meiner eigenen Praxis und wie diese aussehen könnte.

Im Februar 2015 stand dann fest, dass ich in die Praxisräume einziehen würde. Im nächsten Schritt drehte sich alles um die Planung und Konzeption. Ganz so einfach war es allerdings nicht: Entweder waren die Räumlichkeiten zu klein geplant, oder die Aufteilung allgemein entsprach nicht ganz meinen Vorstellungen. Natürlich hat am Ende dann doch alles wunderbar geklappt. Ich bin Herrn Daniel Hübers, Außendienstmitarbeiter bei Henry Schein, sehr dankbar für seine tolle Unterstützung. Viele seiner konstruktiven Ideen spiegeln sich heute auch in meinem Praxiskonzept wider. Nach Fertigstellung der Praxisplanung im Mai/Juni 2015, gingen die Umbauarbeiten los. Kurz vor Neujahr war dann im Großen und Ganzen alles fertig, so dass wir am 4. Januar das erste Mal in den neuen Praxisräumen arbeiten konnten. Die Planungsphase empfand ich als sehr intensiv – man schwebt zwischen Euphorie und Stress, da man unbekannte Gewässer betritt und noch nicht weiß, was auf einen zukommt. Gute Unterstützung erhielt ich während dieser Zeit von meinem Architekten und einem Bauleiter, den ich eigens für die Zwecke angestellt hatte. Die vielen Telefonate, Verhandlungen, Termine, das war sehr stressig und man fühlt sich zwischendurch wie in einem Hamsterrad (lacht).

Mit unserem Praxiskonzept sprechen wir jede Patientengruppe - von Alt bis Jung - an. Wir haben viele Patienten, die Wert auf eine ganzheitliche Beratung legen. Daher arbeite ich auch eng mit Überweiser-Kollegen aus der Kieferorthopädie oder Naturheilkunde zusammen. Schwerpunkt bei uns ist überwiegend die Prophylaxe. Hier betreiben wir viel Aufklärung vor allem für die kleinen Patienten, wenn es beispielsweise um die Auswahl der richtigen Zahnpaste oder Zahnbürste geht. Bei der Inneneinrichtung habe ich großen Wert auf zeitlose Eleganz gelegt. Die Räumlichkeiten sollten eine Atmosphäre des Wohlfühlens und der Behaglichkeit ausstrahlen – gleichzeitig aber frisch und modern wirken. Die Helligkeit vermittelt zusätzlich den Eindruck von Hygiene und Sauberkeit. Mein persönliches Highlight bei der Einrichtung ist die Empfangstheke, deren LED-Paneele verschiedene Lichtfarben projizieren kann.

Während der Planung gab es aber auch kleine Stolpersteine: Nachdem der Plan von Henry Schein ausgearbeitet und die Aufstellung der Behandlungseinheiten feststanden, stellten wir fest, dass eine Fensterbank 60cm breiter war als gedacht, dies aber im ursprünglichen Bauplan nicht festgehalten wurde. Also musste der eigentlich finale Plan nochmals angepasst werden, was wiederum einige Zeit in Anspruch nahm. Meine Praxismöbel hatte ich individuell anfertigen lassen, beim Aufbau bemerkten wir, dass die Schränke etwas zu hoch waren und noch vor Ort angepasst werden mussten. Letzten Endes ist aber alles gut gegangen und die vielen kleinen Puzzlesteine haben sich zu einem harmonischen Gesamtbild geformt. Auch die zu breite Fensterbank hat sich im Nachgang als nützliche Ablage erwiesen. (lacht)

Heilig ist in wohl jeder Praxis der Hygieneraum. Auch hier habe ich großen Wert auf die Umsetzung aller geforderten Richtlinien gelegt. Bei neuen Räumlichkeiten ist das zum Glück einfach umsetzbar. Wichtig ist in erster Linie, dass der Ablauf stimmt – von der Reinigung bis hin zur Sterilisation der Instrumente. Mit Herrn Hübers haben wir dafür ein passendes Hygienekonzept erarbeitet und entsprechend die Geräte ausgewählt. Für die Dokumentation nutzen wir DOCma®. Hiermit lassen sich sämtliche Hygieneverfahren wie Vorreinigung, Desinfektion, Verpackung und Sterilisation verfolgen. Aktuell sind wir noch dabei einige Schnittstellen und Zugänge einzurichten. Sobald dies geschehen ist, steht die erste Begehung an. Da bin ich schon sehr gespannt.“

Mehr Infos zur Praxis: www.dr-macht.de