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Dr. Florian Eisenhut, München

„Ich dachte mir immer, dass ich sicher zuschlagen würde, wenn das richtige Angebot für eine Übernahme kommt.“ – Dr. Eisenhut

Im Oktober 2014 eröffnete Dr. Eisenhut seine neue Zahnarztpraxis in München. Der dent.talents. Redaktion erzählt er von seinem Weg zur eigenen Praxis.

  • Die Visitenkarte einer Zahnarztpraxis: Die Rezeption.

  • Sichtbeton wurde clever in das Einrichtungskonzept integriert.

  • Durch den hellen Boden wirkt die Zahnarztpraxis warm und freundlich.

  • In der Praxis wiederholen sich immer wieder klare Linien – angelehnt an den Bauhaus-Stil.

  • Der Behandlungsbereich: hell & freundlich.

„Wie ich zu meiner Praxis gefunden habe? Nun, ich war vorher als angestellter Zahnarzt in München tätig und irgendwann stellt sich eben die Frage ob man bleibt, sich selbstständig macht, oder komplett neu orientiert und eine Zeit im Ausland verbringt. Zeitgleich dachte ich aber auch immer, dass ich sicher zuschlagen würde, wenn das richtige Angebot für eine Praxisübernahme kommt. Durch eine Kollegin bin ich seinerzeit auf Herrn Sebastian Lechner, den Henry Schein Außendienstmitarbeiter, aufmerksam geworden. Sie meinte damals er wäre sicher der Richtige um mich zu beraten und vielleicht ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen. Wir trafen uns kurzerhand auf einen unverbindlichen Kaffee und tauschten Kontaktdaten aus. Bis der Henry Schein Außendienstmitarbeiter mir schlussendlich die „Praxis am Wiener Platz“ in München vorstellte, dauerte es allerdings noch einen Augenblick. Aber dann hat alles sofort gepasst: der Vorbesitzer war mir direkt sympathisch, die Lage optimal und auch die Praxisgröße hat gestimmt. Hier hat sich der Kreis dann für mich geschlossen.

Direkt am 01. Oktober 2013 sollte ich die Praxis schon als neuer Eigentümer übernehmen. Somit lagen zwischen der ersten Begegnung und der Übernahme nur knapp fünf Monate. Mein Vorgänger ist direkt in den Ruhestand gegangen. So hatte ich direkt vom ersten Tag an die volle Praxis. Da es mir erstmal wichtig war ein Vertrauensverhältnis zu meinen Patienten aufzubauen und einen sanften Übergang zu schaffen, wartete ich mit dem Umbau noch einige Monate – denn auch das Interieur hatte ich komplett übernommen. Als ich mich für die Praxis entschied, fanden parallel natürlich schon die entsprechenden Planungen statt. Bis zum Renovierungsstart im Januar musste noch viel getan und organisiert werden. Bei der Planung wurde versucht soviel Altbestand wie möglich zu integrieren. Letzten Endes mussten wir aber doch fast alles neu machen und die Praxis komplett entkernen. Die Henry Schein-Experten haben mich hierbei umfassend beraten und ein tolles Team für die Umsetzung bereitgestellt. Vieles fand auf Zuruf und auf einer sehr persönlichen Ebene statt. Das erleichtert die Zusammenarbeit bei so einem anstrengenden Projekt unheimlich. Und anstrengend war es mit einer Umbauphase von 4 Wochen allemal. Das Team hat Hand in Hand gearbeitet und ist auch manchmal über die Grenzen hinausgegangen, ansonsten wäre das alles nicht zu schaffen gewesen.

In meiner Zahnarztpraxis findet man keinen affektierten Schnickschnack oder goldene Wasserhähne. Ich wollte klare Linien – wie im Bauhausstil. Die Praxis ist durch den hohen Weißanteil generell sehr hell gehalten. Es gab bereits vier tragende Säulen aus Sichtbeton, die wir clever in das Einrichtungskonzept integriert und lediglich neu verschalt haben. Als passendes Element haben wir dann auch gleich die komplette Rezeption in Sichtbeton gelegt. Der helle Boden lässt die Praxis wärmer wirken und schlägt eine ideale Brücke zu den reinen Wänden und den weißen Elementen. Die Bilder von Rupprecht Geiger, der bei seiner Kunst auf geometrische Formen setzt, runden das puristische Praxiskonzept zusätzlich ab.

In Sachen Finanzierungskonzept empfehle ich allen, die eine Praxis übernehmen wollen, sich umfassend über Businesspläne zu informieren. Solche Themen sind im Studium kein Schwerpunktfach, sind aber beim Wunsch sich selbstständig zu machen ein essentielles Thema. Für mich war es außerdem wichtig auch während der Bauphase immer mit vor Ort zu sein. Die Nähe zum eigenen Projekt ist bedeutend und man sollte nichts dem Zufall überlassen - auch wenn man ein tolles Planungsteam an seiner Seite hat. Schließlich verbringt man im Idealfall die meiste Zeit seines Lebens an diesem Ort – und der sollte dann schon nahezu perfekt sein.“