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Dentistry Vassiliadis

Praxisübernahme: Warum warten, wenn alles passt?

Nikolaos Vassiliadis und Maria Vassiliadou haben ihre Chance gesehen und sich im November 2017 in Stuttgart niedergelassen. Aus 1, mach 2: Mit dem geplanten Praxiseintritt seiner Schwester, Maria Vassiliadou, wurde vier Monate später aus der Einzelpraxis eine Gemeinschaftspraxis. Durch die richtige Beratung und die Unterstützung von Freunden und Familie realisierten die beiden das Konzept einer modern ausgestatteten Zahnarztpraxis. Gemeinsam berichten sie, wie sie das passende Personal  gefunden und sich zu einem eingespielten Team entwickelt haben.

Nikolaos Vassiliadis und Maria Vassiliadou am Empfang

Bereits 1,5 Jahre nach Ihrer Assistenzzeit haben Sie sich niedergelassen, Herr Vassiliadis. Welche Gründe gab es dafür und wieso gerade in Stuttgart?
Nikolaos Vassiladis:
Ich bin in Ludwigsburg bei Stuttgart aufgewachsen und war schon immer sehr heimatverbunden. Deshalb wollte ich in Tübingen studieren. Ich wusste schon immer, dass wenn ich mal gründen sollte, dann in der Nähe.

In meiner Zeit als Assistenzarzt arbeitete ich viel mit meiner Schwester zusammen. Sie ist auch Zahnärztin und absolvierte ihre Assistenzzeit in der gleichen Zahnarztpraxis wie ich. Es ist leichter, wenn man sich so gut kennt und schwierige Fälle gemeinsam besprechen kann. Über eine Gründung haben wir häufig gesprochen und ich hatte mich darüber hinaus auf dem Gründerseminar „Shake your ideas“ in Stuttgart informiert.

Der endgültige Schritt in die Selbstständigkeit ist allerdings mit viel Glück verbunden gewesen. Das richtige Objekt, am richtigen Ort, zum richtigen Zeitpunkt! Bei dieser Gelegenheit konnte ich nicht mehr ablehnen. Die Sicherheit, dass meine Schwester nach ihrer Assistenzzeit mit in die Praxis einsteigen würde, machte mir die Entscheidung leichter. Hätte dieses Puzzle von Anfang an nicht so gut zusammengepasst, wäre ich heute vielleicht noch im Angestelltenverhältnis.

Infokasten: Tipp an alle Frauen von Maria Vassiliadou

Wie lief die Gründung ab und wie haben Sie geschafft, dass alles so gut von der Bühne geht?
Nikolaos Vassiladis: Wir starteten Ende Juli mit unserem Umbau. Die Übernahme war größer als geplant und entwickelte sich zu einer Kernsanierung. Das Konzept unserer Vorgängerin hat einfach nicht zu unserem gepasst. Die Umbauzeit galt für uns als die größte Herausforderung, da ich zwei Monate täglich von morgens bis abends auf der Baustelle anwesend war. So mussten wir zum Beispiel den Boden höher setzen. Unser Papa und Onkel legten sich in der Zeit wahrlich für uns ins Zeug! Sie opferten ihren Urlaub und unterstützten die Umbaumaßnahmen tatkräftig.

Maria Vassiliadou: Die Hilfe von unseren Lebenspartnern, Freunden und der Familie war uns sehr wichtig und trieb uns weiter voran.  Als die groben Baustellen schließlich bewältigt wurden, war es für uns schön zu sehen, wie unsere neue Praxis Form annahm. Unser Konzept stützt sich auf die Vorstellung einer modernen und gut ausgestatteten Zahnarztpraxis. Die Auswahl der Stühle, des Bodenbelags und des Farbschemas machte große Freude auf das Endergebnis. Wie aus der Idee, Realität wird, zeigte sich auch in der Entwicklung unseres Logos. Denn auch, wenn es in diesem Großprojekt als Kleinigkeit scheint, war die Anbringung des Logos eines unserer Highlights. Die Eröffnungsfeier mit Freunden und Familie Anfang November rundete schließlich alles ab! Im April wurde die Einzelpraxis zu einer Gemeinschaftspraxis, als ich nach meiner Assistenzzeit mit in die Praxis einstieg.

Dennis Schaffer Zitat

Was raten Sie anderen Zahnmedizinern, die ihre Gründung noch vor sich haben?
Nikolaos Vassiladis: Wenn man ins kalte Wasser springt, sollte man auch schwimmen können. Bei einer so großen Entscheidung können ein paar Schwimmflügel allerdings nicht schaden. Dennis Schaffer war unser Schwimmflügel und unterstützte uns bei der gesamten Übernahme. Ich rate daher jedem Gründer, sich gut beraten zu lassen. Uns war es wichtig, dass wir jemanden an der Seite haben, dem wir vertrauen. Hinter einer Praxisgründung steckt mehr als man vorher erwartet und um diesen Rattenschwanz zu bewältigen, braucht man neben der Zahnmedizin viel Know-How. Daher sollte man Fachkräfte und verschiedene Expertenmeinungen hinzuziehen.

  • Der neue Behandlungsraum

  • Maria Vassiliadou behandelt eine Patientin

  • So sah die Zahnarztpraxis vorher aus 1/2

  • So sah die Zahnarztpraxis vorher aus 2/2

  • Bilder vom Umbau des Übernahmeobjekts 1/2

  • Bilder vom Umbau des Übernahmeobjekts 2/2

  • Nikolaos Vassiliadis behandelt einen Patienten

Worüber können Sie rückblickend schmunzeln?
Nikolaos Vassiladis: Während der Umbauzeit war ich jeden Tag in der neuen Praxis. Dadurch, dass es zu einem fliegenden Wechsel zwischen meiner Vorgängerin und mir kam, klingelte auch schon mal das Telefon am Empfang. Also machte ich mich nützlich und vereinbarte schon während der Umbauphase Termine mit Patienten. Ich habe mich vorgestellt und die aktuelle Übernahmesituation geschildert. Die Reaktionen waren durchweg positiv und weckte die Neugier der Patienten. Da geriet der Baulärm im Hintergrund völlig in Vergessenheit. 

Nikolaos Vassiliadis Zitat

Wie groß ist Ihr Team? Gibt es ein Patentrezept für die richtige Führung der eigenen Mitarbeiter?
Nikolaos Vassiladis: Anfangs hatte ich nur eine Assistenz. In der Vergangenheit arbeitete ich schon mit ihr zusammen und wir verstanden uns immer gut. Daher konnten wir sie für unsere neue Praxis gewinnen. Aufgrund ihres Netzwerkes knüpfte sie dann Kontakte zu anderen Helferinnen und so kamen wir schrittweise zu unserem 5-köpfigen Team. Um ein gutes Arbeitsklima zu gewährleisten, haben wir unsere Wünsche immer klar definiert. Regelmäßige Teamsitzungen und respektvoller Umgang sind zudem das A und O. Wenn die Kommunikation funktioniert und jeder das Gefühl hat, dass über alles geredet werden kann, haben wir etwas richtig gemacht!

Reisen wir 5 Jahre in die Zukunft: Wie wird Ihre Praxis aussehen?
Maria Vassiliadou: Unser Ziel sind zufriedene Patienten. Wenn wir das erreichen, kann nicht mehr viel schief gehen. Mit einem bestehenden Patientenstamm soll unsere Praxis peu à peu weiter wachsen und eventuell erweitern wir unser Team um einen Assistenzarzt. Um die Moderne unserer Praxis zu unterstreichen, sind wir von einem CEREC nicht abgeneigt. Wir tendieren dazu die Zahntechnik in die Praxis zu verlagern und somit unabhängiger zu arbeiten. Aber das wird sich in den nächsten Jahren zeigen. Wir freuen uns darauf.

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